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Wurftechnik zum Anbringen einer Pilotschnur in einer AstgabelAuf dieser Seite erkläre ich, wie ich eine Pilotschnur mit einem Wurfbeutel durch eine bestimmte Astgabel eines Baumes werfe. Ich bin selbst kein Profi in dieser Technik, nur habe ich eine ganze Weile gebraucht, bis mir jemand endlich mal eine funktionierende Technik gezeigt hat. Nachdem ich jetzt eine für mich gut funktionierende Technik gefunden habe, möchte ich meine Erfahrung mit anderen teilen. Gerne lasse ich mir auch noch Tipps geben, wie man die Wurftechnik noch verfeinert. Ich glaube man nennt diese Wurftechnik auch Pendelwurftechnik oder Schleuderwurftechnik.Die hier beschriebene Technik braucht man wenn man mit einer Kletterausrüstung auf einen Baum klettern will. Man benutzt dabei die Pilotleine um das eigentliche Kletterseil über eine passende Astgabel zu bekommen. Soweit ich gehört habe gibt es sogar deutsche Meisterschaften in dieser Technik. Der Kumpel, der mir die Technik erklärt hat, hat sich die Technik direkt bei den deutschen Meistern dieser Disziplin abgeschaut. Passende HandhschuheErst mal ist es sehr hilfreich, wenn man sich geeignete Handschuhe besorgt. Ich bevorzuge möglichst dünne und ungepolsterte Hanschuhe mit griffigem Gummi. Die Handschuhe müssen aber einigermaßen bequem sitzen. Viele reine Gummihandschuhe finde ich zum Werfen zu unbequem. Ich benutzte mit Gummi überzogene dünne Stoffthandschuhe wie man sie in vielen Baumärkten kaufen kann. Meine Handschuhe sind bei Obi in Wiesbaden gekauft. Haltung der Pilotleine in der HandEin bestimmte Haltung der Pilotleine in der Hand hat sich als besonders erfolgreich erwiesen. Am besten sieht man das auf folgendem Bild. Dort sind auch meine modischen Handschuhe zu sehen. Man klemmt die Schnur zwischen Daumen und Zeigefinger ein. Dabei läuft die Schnur von oben durch die Hand. Das Ende mit dem Wurfbeutel verlässt die Hand beim kleinen Finger.
Abstand zum Boden prüfenVor dem Werfen sollte man noch einmal die Länge der herunterhängenden Pilotschnur prüfen. Das kann man gut machen in dem man die Wurfhand mit der Schnur auf Höhe der Hüfte hält. Der Wurfbeutel sollte im Idealfall knapp über dem Boden hängen. Hängt er zu hoch wird es schwieriger hoch zu werfen. Wenn er den Boden berüht, wird er das auch beim Werfen tun. Außerdem ist es wichtig so am Boden liegt, dass die Schnur gut dem Wurfsack folgen kann. Knoten oder kleine Äste können dabei sehr stören. Auch sollte man mal schauen, ob man selbst oder der Kletterpartner nicht auf der Leine steht.
Führen der Schnur mit der zweiten HandMit der nicht zum Schleudern benutzten Hand führt man den Rest der Schnur beim Werfen etwas. Das Hilft sowohl beim Werfen und verhindert das unnötig viel Wurfenergie in das Aufheben der Leine vom Boden gesteckt wird. Wie das Führen mit der zweiten Hand in etwa aussieht ist auf dem folgenden Bild gezeigt. Beim eigentlichen Werfen kann sich ruhig noch etwas mehr Schnur zwischen den Händen befinden.
WurftechnikBei der Wurftechnik arbeitet man mit dem ganzen Arm und unmittelbar beim Abwurf auch mit dem ganzen Körper. Zuerst pendelt man ein paar mal hin und her. Dabei pendelt man nicht höher als parallel zum Boden. Beim Pendeln prüft man ob die Ebene in der man pendelt genau zur beabsichtigten Wurfrichtung passt. Weiterhin versucht entwickelt man ein Gefühl für die Eigenfrequenz. Das braucht man, um beim Abwurf dann genau die Richtige Stelle im Pendelzyklus zum Beschleunigen zu finden. Man muss sich einfach ein bisschen in die Pendelbewegung 'reinfühlen. Wenn man schließlich das Gefühl hat, dass alles stimmt, macht man eine sehr beherzte und kräftige Vorwärtsbewegung wenn der Wurfsack hinter einem am höchsten Punkt ist. Hier überträgt man Kraft mit dem Arm und dem restlichen Körper. Wurftechnik als FilmDamit man sich das besser vorstellen kann, habe ich mich beim Werfen mal Filmen lassen. Auf dem folgendem Film könnt Ihr meine Wurftechnik sehen. Wurftechnik als Film (4,6 MB) Wurftechnik als DaumenkinoAlternativ kann man sich meine Wurftechnik auch als Bilderreihe ansehen. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |